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Energie-Industrie-Strategieforum

Energie, Macht, Märkte: Europas Zukunft auf dem Prüfstand

Volatile Energiepreise, geopolitische Unsicherheiten und steigender Transformationsdruck stellen Europas Industrie vor entscheidende Herausforderungen. Wie lassen sich Versorgungssicherheit, Klimaziele und Wettbewerbsfähigkeit vereinen und welche Weichen müssen jetzt gestellt werden, um den Industriestandort Europa langfristig zu sichern?

‍Energiepreise, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit: Welche Weichen muss Europa jetzt stellen? Am 19. und 20. November 2026 bringt Business Circle beim 1. Energie-Industrie-Strategieforum im Hilton Waterfront in Wien führende Vertreter aus Industrie, Energiewirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammen. Im Mittelpunkt stehen die Zukunft der europäischen Energieversorgung, die Herausforderungen für den Industriestandort Österreich und die strategischen Investitionsentscheidungen bis 2035.

Die Energieversorgung Europas befindet sich an einem Wendepunkt. Volatile Energiemärkte, geopolitische Unsicherheiten und steigende Anforderungen an die Dekarbonisierung verändern die Rahmenbedingungen für die europäische Industrie grundlegend. Für energieintensive Unternehmen sind leistbare Energie, Versorgungssicherheit und verlässliche politische Rahmenbedingungen längst zu entscheidenden Faktoren für Investitions- und Standortentscheidungen geworden.

Wie kann Europa seine industrielle Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern und gleichzeitig die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft vorantreiben? Welche energiepolitischen Weichenstellungen sind notwendig, um Investitionen zu ermöglichen und industrielle Wertschöpfung am Standort Europa zu halten?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Energie-Industrie-Strategieforum unter der fachlichen Leitung von Wolfgang Urbantschitsch (WU Wien).

Europas Energieordnung und die Zukunft des Industriestandorts

Ein zentraler Schwerpunkt des Forums liegt auf den Entwicklungen der europäischen Energiemärkte und ihren Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie. Dennis Hesseling (International Energy Agency) beleuchtet internationale Energieszenarien und deren Folgen für Energieversorgung und Preisentwicklung. Sigrid Stagl (WU Wien) analysiert den strukturellen Wandel der europäischen Wirtschaft und die damit verbundenen Herausforderungen für Unternehmen.

Auch die Perspektiven der österreichischen Energie- und Industriepolitik stehen im Mittelpunkt. Elisabeth Zehetner (Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus) beschäftigt sich mit Österreichs Energiezukunft zwischen Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation. Zu den weiteren hochkarätigen Speaker zählen Karl Nehammer (Europäische Investitionsbank), Berislav Gašo (OMV) und Hubert Steiner (voestalpine).

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Netze, Speicher und Wasserstoff als Schlüssel zur Versorgungssicherheit

Der Ausbau erneuerbarer Energien stellt das europäische Energiesystem vor neue Herausforderungen. Schwankende Stromerzeugung, steigender Flexibilitätsbedarf und notwendige Infrastrukturinvestitionen erfordern langfristige Strategien und neue technologische Lösungen.

Welche Rolle spielen Netze, Speicher, Gas und Wasserstoff im Energiesystem der Zukunft? Und welche Investitionen sind notwendig, um die Energieversorgung auch unter veränderten Marktbedingungen sicher und leistbar zu gestalten?

Berislav Gašo (OMV) diskutiert mit Wolfgang Urbantschitsch (WU Wien) über die Zukunft der Energieversorgung. Weitere Perspektiven bringen unter anderem Silvia Angelo (ÖBB-Infrastruktur), Wolfgang Anzengruber (Hydrogen Partnership Austria), Katharina Rogenhofer (KONTEXT Institut) und Peter Koren (Industriellenvereinigung) ein. Im Fokus stehen konkrete Herausforderungen und Lösungsansätze für eine leistungsfähige und zukunftssichere Energieinfrastruktur.

Deutschlands Energiepolitik und die Investitionsentscheidungen bis 2035

Am zweiten Konferenztag richtet sich der Blick auch auf die energiepolitischen Entwicklungen in Deutschland. Klaus Müller, Präsident der deutschen Bundesnetzagentur, beleuchtet Deutschlands Kurs zwischen Regulierung, Infrastruktur und Versorgungssicherheit und zeigt auf, welche Herausforderungen und Weichenstellungen die kommenden Jahre prägen werden.

Ein weiterer Höhepunkt ist das CFO-Panel „Die Investitionsentscheidung bis 2035 – Wohin fließt das Kapital der Energiebranche?“. Reinhard Czerny (Burgenland Energie), Eva Schinkinger (Energie AG) und Alexandra Wittmann (EVN) diskutieren über Investitionsprioritäten, neue Geschäftsmodelle und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Umbau des Energiesystems.

Darüber hinaus widmet sich das Programm den Innovationschancen einer klimaneutralen Industrie, den Perspektiven für das Energiesystem der Zukunft und den energiepolitischen Leitplanken Europas bis 2030.

Zwei Tage im Zeichen der Energie- und Industriepolitik

Das Energie-Industrie-Strategieforum 2026 bietet eine Plattform für den fachlichen und strategischen Austausch zwischen Entscheidungsträger aus der energieintensiven Industrie, Energieversorgungsunternehmen, Politik und Wissenschaft.

Im Zentrum steht eine Frage, die für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Europa entscheidend ist: Wie lassen sich Versorgungssicherheit, leistbare Energie, Dekarbonisierung und industrielle Wettbewerbsfähigkeit langfristig miteinander verbinden?

Mit hochkarätigen Keynotes, Fachimpulsen und Diskussionsrunden bietet das Forum fundierte Perspektiven auf die europäischen Energiemärkte, praxisnahe Einblicke in die Herausforderungen der Industrie und wichtige Impulse für die Investitionsentscheidungen der kommenden Jahre.

Energie-Industrie-Strategieforum 2026
19. und 20. November 2026 | Hilton Waterfront, Wien

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung:
https://www.businesscircle.at/events/energie-industrie-forum

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