Zölle, Handelshemmnisse und De-Globalisierung: Können Unternehmen Vorteile aus der neuen geopolitischen Realität ziehen?
Unter dem Titel „Control Meets Complexity – CFO priorities in an era of economic turbulence“ haben sich dieses Jahr mehr als 240 CFOs und Finanzverantwortliche aus 22 Ländern bei der jährlichen Horváth-CFO-Studie beteiligt.
Doch was beschäftigt CFOs?
o Investitionsverhalten: Unternehmen investieren sehr selektiv, mit einem Fokus auf Digitalisierung, KI und Automatisierung – häufig vor dem Hintergrund von erwarteten Kostensenkungen.
o Globalisierung: Die US-Wirtschaftspolitik wird als Belastung und Risiko angesehen, was zu Unsicherheit und disruptiven Effekten führt.
o Strategische Prioritäten: Neben Maßnahmen zur Liquiditätssicherung und Kostensenkung setzen CFOs auf Digitalisierung und Automatisierung sowie auf Szenarioanalysen, um sich auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten.
o Herausforderungen: Isoliertes Denken, unzureichendes Change Management, ein Mangel an qualifizierten Experten und die Zurückhaltung zu investieren sind die größten Hindernis-se für die Transformation.
Insgesamt ist zu sagen, dass die Herausforderungen für Unternehmen und Anforderungen an den CFO-Bereich immer weiter steigen, gleichzeitig aber Kosten gespart und Digitalisierung & AI verstärkt umgesetzt werden sollen. Diesen „Widerspruch“ bzw. diese komplementären Ziele gilt es aufzulösen.
US-Regierungspolitik – Risiko oder Chance?
Mehr als die Hälfte der in der CFO-Studie befragten Unternehmen sieht die US-Regierungspolitik als Risiko, 11% als Chance – siehe dazu Abbildung 1. Betrachtet man die Ergebnisse aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, so sind die deutschen Unternehmen am besorgtesten.




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