CO₂-Prämie bei WOERLE
Warum WOERLE auf ein Prämienmodell setzt
Landwirtschaftliche Produktion ist stark von Klima und Wetter abhängig. Ereignisse wie Wasserknappheit oder Überflutungen können Erträge beeinträchtigen und Bodenerosionen fördern. Vor diesem Hintergrund verfolgt WOERLE im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie WOERLE WIRKT WEITER einen Ansatz, der in der eigenen Wertschöpfungskette ansetzt und Betriebe in der Region bei konkreten Schritten unterstützt.
Was die CO₂-Prämie konkret bewirkt
Die Idee ist einfach: Milchbäuerinnen und Milchbauern reichen jährlich Maßnahmen ein, die zu ihrem Betrieb passen und zur CO₂e-Reduktion oder Bindung beitragen können. Werden diese Maßnahmen positiv bewertet und umgesetzt, vergütet WOERLE die Wirkung mit einer Prämie von bis zu EUR 50 brutto pro eingesparter beziehungsweise gebundener Tonne CO₂e.
WOERLE verarbeitet frische Milch von Höfen aus einem Umkreis von etwa 50 km zur Käserei. Der regionale Fokus ist damit Teil des Projektrahmens: Maßnahmen sollen dort Wirkung entfalten, wo sie umgesetzt werden.
So werden Maßnahmen bewertet und abgesichert
Ein zentraler Punkt ist die Qualitätssicherung. Externe Expert:innen evaluieren die eingereichten Vorschläge, entwickeln sie gemeinsam mit den Betrieben weiter und begleiten die Umsetzung. Dokumentiert wird über Belege und Fotos, ergänzt durch Vor-Ort-Besuche.
Beispiele für Maßnahmen im Projekt sind energieeffiziente Melk- und Milchkühltechnik, Wärmerückgewinnung, Optimierungen bei Heizungsanlagen und Hoftechnik sowie naturbasierte Ansätze wie Heckenanlagen oder der Einsatz von Pflanzenkohle zur Gülleverbesserung.
Wie die CO₂e-Wirkung berechnet wird
Technische Verbesserungsmaßnahmen werden betriebsbezogen bewertet, etwa anhand von Einsatz- und Nutzungszeiten, milchmengenbezogenen Parametern und dem bisherigen Energieverbrauch. Die Wirkung wird über die Nutzungsdauer hochgerechnet und mithilfe des THG-Emissions-Rechners des österreichischen Umweltbundesamts in CO₂-Äquivalente dargestellt.
WOERLE ordnet dabei transparent ein: Ein wesentlicher Teil der klimarelevanten Emissionen in der Milcherzeugung entsteht aus biologischen Prozessen. Energieeffizienzmaßnahmen bilden daher derzeit nur einen kleinen Anteil am gesamten WOERLE CO₂-Footprint ab.
Zwischenstand
Im Rahmen des Projekts weist WOERLE eine bisher erreichte Einsparung von 17.308,91 Tonnen CO₂ aus (Stand: 31.12.2025).
Key Facts CO₂-Prämie
• Projektstart: 2021
• Region: Milch von Höfen aus einem Umkreis von etwa 50 km
• Prämie: bis zu EUR 50 brutto pro Tonne CO₂e (eingespart oder gebunden)
• Nachweis: Dokumentation mit Belegen und Fotos, ergänzt durch Vor-Ort-Besuche
• Methodik: betriebsbezogene Bewertung, Hochrechnung über Nutzungsdauer, CO₂e-Darstellung via THG-Emissions-Rechner (Umweltbundesamt)
• Zwischenstand: 17.308,91 Tonnen CO₂ (Stand 31.12.2025)

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